holistic dream

Schamanismus, Capoeira, Qi Gong, Reiki und Yoga


Herzlich willkommen in meinem Traum von der Ganzheit!

 

Auf dieser Seite möchte ich mein Weltbild und mich vorstellen:

 

     1. Realität ist was sie ist, sonst nix und das was man darüber denkt und sagt ist eben              nur eine Vorstellung, genau das, was ihr dafür haltet. Es gibt genau so viele                            Vorstellungen und Interpretationen der Wahrheit, wie es Individuen gibt.

     2. Energie ist Leben und Leben ist Energie. Sie ist immer in Bewegung, sie verändert

         sich selbst zwar nie, bewirkt aber alle Veränderungen in der Natur.

     3. Das Außen erscheint uns als Spiegel unserer Innenwelt ist aber letztlich das selbe              (die Wahrnehmung geschieht ja in uns). Wenn wir aufhören uns mit unseren                        Einstellungen und Vorstellungen von der Welt zu identifizieren, erkennen wir das was          ist.

 

 

Es ist sinnvoll auf die inneren Impulse zu lauschen und unterscheiden zu lernen, was der ureigene kreative Ausdruck ist und was Kulturelle und Gesellschaftliche Normen sind. Das bedeutet zwar nicht, dass wir uns an gar keine dieser Normen mehr halten sollen, wir können uns aber zunehmend freier entscheiden ob wir dies tun wollen oder nicht.


 

Axé

 

 

Meditation – Versenkung ins Sein

 

Such dir irgendein beliebiges Objekt deiner Wahrnehmung aus. Eins das deine Sinne greifen können oder eins deiner Vorstellung, ein bewegtes oder ein unbewegtes, es spielt keine Rolle.

 

Dieses Objekt sei nun dein Symbol für Gott, für alles was ist. Es gibt nichts anderes mehr.

 

Du versenkst dich nun immer tiefer in dieses Objekt, z.B. deinen Atem, oder eine Kerzenflamme, oder ein Mandala, eine Blume, einen Punkt in deinem Körper, oder außerhalb und du versuchst dabei alle göttlichen Qualitäten zu spüren. Allumfassende Liebe, Weisheit, Macht…. Was du willst….einfach Bliss.

 

Anfangs ist das schwer und du wirst sehr leicht abgelenkt. Dein Geist ist unruhig. Geräusche, dein schmerzender Körper, aus dem nichts auftauchende Gedanken fesseln deine Aufmerksamkeit. Das macht aber nichts du kehrst einfach immer wieder zurück zu deinem Objekt und stellst dabei einfach nur neutral fest, dass du gerade abgelenkt wurdest.

 

Allmählich stellst du fest, dass dein Atem sehr fein wird und die Einflüsse weniger werden, die deinen Geist ablenken. Du tauchst immer tiefer ein in Stille und Frieden und all die göttlichen Qualitäten und beginnst das zu genießen. Allerdings hören die Ablenkungen nicht auf, sie werden bloß weniger, so dass du ihrer umso mehr gewahr wirst. Würden sie nämlich ganz aufhören, würdest du ja gar nicht mehr wiederkehren. Was für einen Grund hättest du denn aus diesem Bliss je wieder aufzutauchen. Immer noch kommen aus dem Nichts Gedanken, Gefühle, Schmerzen, Geräusche…

 

Du beobachtest wie alle diese Ablenkungen auftauchen und wieder verschwinden, auftauchen und verschwinden… ein Eintauchen in die Gnade und ein wieder daraus herausgerissen werden. Mal bist du bewusst, mal träumst du und manchmal bist du wie Bewusstlos, du weist gar nicht wo du gerade warst. Macht alles nix, einfach beobachten.

Irgendwann wird dir vielleicht dämmern, dass das immer so sein wird. Gott ist Alles, aber alles was erscheinen kann wird auch wieder verschwinden, jedes Bild, jeder Gedanke, jedes Gefühl wird irgendwann auch wieder gehen. Und du wirst vielleicht feststellen, dass alles was du Betrachtest sich ja in deiner Wahrnehmung befindet, also ein Teil von dir sein muss. Du kannst im Außen keine Liebe erkennen, die du nicht in deinem inneren hast und du kannst auch keinen Hass erkennen der nicht auch in deinem Inneren ist.

 

Diese Erkenntnis  (des Spiegelgesetzes) kann manchmal ernüchternd, deprimierend sein und zu Selbstvorwürfen führen, vor allem dann, wenn wir Dinge betrachten die wir als negativ bewerten. Egal macht nix, wir beobachten nur und urteilen nicht. Und wenn wir urteilen oder uns Vorwürfe machen, dann beobachten wir eben das, neutral. Alles ist Gott.

 

Wir erkennen, dass genauso wie alles in unserer Wahrnehmung veränderlich ist, auch unser Selbstbild, dass ja auch Teil unserer Wahrnehmung ist, sich verändert. Wir erkennen, dass jeder Wahrnehmungsinhalt Veränderung unterworfen ist, dass aber diese Veränderung immer besteht. Kommen und Gehen, Bewusstheit – Unbewusstheit, geboren werden – sterben, Freude – Leid.

 

Und der Beobachter stellt nun fest, dass er indem er etwas beobachtet, er sich selbst beobachtet. Und dass was ein Symbol für das Beständige war, zu einem Symbol für den ewigen Wandel geworden ist und auch zu einem Symbol für einen selbst. Und während der Beobachter ein Objekt beobachtet, wird er von einer anderen Instanz (die aber auch innerhalb seines Bewusstseins liegt) gleichzeitig selbst beobachtet (den Beobachter beobachten) und ist in dieser kontinuierlichen Veränderung also auch wiederum ein Symbol/ ein Gleichnis dieser Instanz, sozusagen ein Kind Gottes und dabei nicht greifbar.

 

Licht ist ein gutes Symbol dafür, weil im Licht zwar alles erscheint, Licht selbst aber nicht sichtbar ist…

Oder Leere, weil alles was begriffen werden kann, also in Begriffe gefasst werden kann auch nur eine vorübergehende Erscheinung ist, die irgendwann wieder gehen muss.

 

Wer in Frieden und Stille eintauchen kann wird das als Genuss erleben, wer aber in Unruhe, Schmerz und Ablenkung dabeibleiben kann und das beobachten kann wird weise (d.h. er wird vieles über das Universum und sich erfahren).

Und er wird feststellen wie sich alle Umstände, die widrigen wie die glücklichen, wieder auflösen im Sein, in Gott, im Tao im Nirvana.

 

In Indien wird als Begriff für den ewigen Wandel, die Energie, das Leben, die große Mutter… Shakti verwendet.

Shiva ist das Bewusstsein in dem Shakti (alle Erscheinungen) sich manifestiert.

Die Vereinigung von Shiva und Shakti ist Brahman, das Tao der Chinesen oder das Nirvana der Buddhisten, die Leere, Gott…

 

Die Rückkehr ins Tao, bedeutet die Rückkehr zum Naturzustand, zum Einssein….d.h. der Natur ihren Lauf lassen, sich nicht identifizieren (mit gar nichts), oder solange das nicht gelingt sich zumindest immer wieder aufs Neue zu deidentifizieren (von Körper, Verstand, Persönlichkeit, Rolle, Vorlieben und Aversionen, Gedanken, Gefühlen, Bildern, Idealen….)

 

und das geschieht von selbst, unbewusst oder bewusst, schmerzhaft oder mit Leichtigkeit, wir brauchen nichts zu tun, einfach geschehen lassen und beobachten.

 

Ich bin nicht dieses und nicht jenes, Ich bin Alles, Ich bin nicht, Ich bin Leere, Ich bin das Sein, es gibt mich nicht!

                                           

 

                                                          Namasté

 

 

Leben im Fluss - oder die Kunst, das Leben bedingungslos zu lieben

 

Das Leben ist immer im Fluss und Leiden ist der Widerstand gegen das Fließen.

Wenn wir frei von Widerstand sind, können wir uns diesem Fließen bedingungslos anvertrauen und mühelos vom Leben getragen werden. Wir fühlen uns wohl und richtig, da wo wir in jedem Moment sind, anpassungsfähig, gesund und - unabhängig von unserem biologischen Alter - jung. Wir sind entspannt im Jetzt.

Auch das Altern drückt sich in einer zunehmenden Unfähigkeit, sich an die Anforderungen des Lebens anzupassen, aus. Nicht nur die Gelenke werden steif, sondern auch im Geiste können wir immer weniger Schritt halten mit den Erfordernissen des Alltags. Wir werden des Lebens müde und weilen mehr und mehr in unseren Erinnerungen der Vergangenheit.

Je mehr wir uns das Staunen über das Wunder des Lebens und die Einzigartigkeit jedes Moments erhalten können, desto mehr fühlen wir uns im Jetzt und bleiben jung.

Erst wenn wir den gegenwärtigen Moment mit allen äußeren und inneren Umständen (unseren Gedanken, Emotionen und körperlichen Befindlichkeiten) annehmen und in Liebe umarmen können, sind wir auch in der Lage, unserem Leben eine Richtung zu geben, bzw. wir fühlen, dass das Leben sich aus unserem eigenen inneren ergießt, anstatt uns hilflos einem äußeren Schicksal ergeben zu müssen. Solange wir noch getrieben von unseren Vorlieben und Aversionen sind, sind wir gefangen und fühlen uns nicht im Fluss. Wenn wir gleichermaßen das Annehmen des gegenwärtigen Moments sowie das Loslassen der Vergangenheit üben, sind wir zunehmend ausgeglichen.

Unsere Sinne helfen dabei, uns im Hier und Jetzt zu verwurzeln. Die Wahrnehmung des Körpers und unseres Atems (Yoga und Qi Gong sind dafür hervorragend geeignet) sowie kreative Prozesse, die nicht ergebnisorientiert sind, z.B. Malen, Musizieren, Werken und Spiele, in denen es nur darum geht, zu tun, um zu tun, lassen uns in der Gegenwart ankommen.

Auf diese Weise wird unser Leben zu einer Meditation, der reinen Kunst, mit dem Moment zu verschmelzen und eins zu sein. In dieser Verfassung sind wir fähig, bewusst wahrzunehmen, dass das Leben uns immer genau dorthin trägt, wo wir sein sollen und wir begreifen, dass wir niemals an einem anderen Ort oder in einer anderen Situation hätten sein können, wir es nur unserer Einstellung zum Fluss des Lebens verdanken, ob wir leiden oder glücklich sind. Wir wollen nicht mehr, sondern lassen es geschehen.

Die Kunst das Leben - und alles was es mit sich bringt - bedingungslos zu lieben, bedeutet gleichzeitig auch, sich von allen Ängsten zu befreien.

Oft haben wir Angst vor Veränderung und Verlust und wollen unser Leben nur so wie wir uns es wünschen und nicht anders. Diese Angst müssten wir nicht haben, wenn wir das absolute Vertrauen in eine Macht hätten, deren Teil wir sind und die alles Leben so fügt, dass jeder Einzelne und jedes Teil in jedem Moment genau die Erfahrung macht, die es für seine Entwicklung braucht - die einzig mögliche und richtige Erfahrung. So würden wir das Leben als einen Prozess begreifen, der in jedem Moment perfekt ist für das Ganze sowie natürlich auch für jedes Teil und könnten uns entspannt dieser Führung anvertrauen, ohne an uns selbst und unseren Entscheidungen zu zweifeln.

Wenn wir Zweifel und Angst haben, können wir sie nur verwandeln, indem wir sie in die Arme schließen, sie als notwendig, lehrreich und zu uns gehörig verstehen und damit auch uns selbst als in jedem Moment perfekt und am richtigen Ort begreifen. So geben wir unseren Zweifeln und Ängsten einen Raum , in dem wir sie wertschätzen und wir sie liebevoll sein lassen können. Auf diese Weise verwandeln wir jeden Widerstand und damit auch jedes Leid in Liebe.

Alle spirituellen Traditionen und Techniken haben genau dieses Ziel und sind je nach persönlichen Vorlieben und Menschentyp unterschiedlich dazu geeignet. Es muss geübt werden, aber nicht erlernt werden, da es jedem Menschen schon von Natur aus innewohnt. Wir brauchen dafür keinen Lehrer, jedoch sind manchmal Menschen die uns inspirieren und ermutigen, auf unserem Weg weiterzugehen, sehr hilfreich.

 

 

 

 

Michael von Conta (Touro)

 

1996 begann ich die Kunst der Capoeira zu erlernen und sie hat mich seither nie wieder losgelassen. Capoeira ist für mich ein Spiegel der Welt und sie enthält alles was die Spieler mit hinein bringen. Musik, Emotion, Leidenschaft, Tanz, Akrobatik, Kampf. Sie ist ein Spiel mit unendlich vielen Facetten. Mein erster Capoeira-Meister hat mir auch den Namen Touro gegeben unter dem mich heute bestimmt ebensoviele Menschen wie unter meinem Geburtsnamen kennen.

Capoeira hat mich auch zu anderen Kampfkünsten wie dem Muay Thay, brasilian Jiu Jitsu und Kalari Payatt geführt, sie hat mein Interesse für Akrobatik, Tanz und Körperausdruck geweckt und ich bin über Capoeira auch zu Chi Gung und Yoga gekommen.

 

Seit 2011 beschäftige ich mich intensiv mit dem Aspekt der Heilung, meiner eigenen und der Heilung anderer. Ich begann intensiv zu meditieren und erhielt die Einweihung in den ersten Grad von Reiki von Ulrike Syamken. 2012 folgte dann die Einweihung in den 2. Grad. August und September 2011 verbrachte ich zwei Monate in Süd Indien in einem Yoga-Ashram in Kerala, wo ich bei meinem Guruji Raja Krishna die Ausbildung zum Yoga Lehrer absolvierte und von Oktober 2011 bis August 2012 lies ich mich von meinem Freund und Mentor Jaime Caso Villavicenzo, einem peruanischen „Curandero“ der Inka Tradition, zum Schamanen ausbilden.

2013 machte ich eine Lehrer-Ausbildung in stillem Qi Gong bei Großmeister Zhi Chang Li.

 

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